Klaudius Zukowski - Compagraph

Klappt es mit dem Malen noch nicht so gut?
Nicht aufgeben!


Jeder kann malen

Malen | Urheber: compagraph.com Kunst ist eine großartige Sache, die Gefühle von Freiheit und Zufriedenheit auslösen kann. Daher empfehle ich jedem: Überlegen Sie nicht zu lange, greifen Sie zu Stiften, Pinseln, Farben und lassen Sie Ihren Gefühlen freien Lauf. Sie werden sicher viel Spaß haben.
Immer wieder höre ich die Ausrede „Ich würde ja gerne, aber ich kann nicht zeichnen. Das letzte Mal habe ich es in der Grundschule gemacht“. In vielen Fällen war das tatsächlich die letzte künstlerische Aktivität. Es lohnt sich aber immer und unabhängig vom Alter, auszuprobieren und vor allem, Spaß zu haben.
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Setzen Sie sich greifbare Ziele. Es ist völlig klar, dass nicht jeder sofort zum zweiten Rembrandt wird. Am Ende gilt aber wie bei allem: üben, üben, üben…


In der Kunst gelten auch gewisse Regeln, besonders beim realistischen Malen und Zeichnen. Lernt und berücksichtigt man diese Regeln, macht man es sich selbst leichter. Wichtige Bereiche sind zum Beispiel die Perspektive sowie ein Grundverständnis von Licht und Schatten.
Realistisch zeichnen und malen erfordert vor allem Sehen lernen!






In der ermländischen Hauptstadt Allenstein absolvierte ich ein pädagogisches Studium und arbeitete mit viel Leidenschaft als Kunst- und Geschichtslehrer in einer Großstadtschule. Ich betreute auch die Studienabgänger bei ihren praktischen Schritten im Kunstunterricht.

Mein Abenteuer „Kunst“ begann angeblich, bevor ich laufen konnte. In jedem Sandhäufchen, jeder Baumkrone oder Wolke fand meine kindliche Fantasie irgendeine interessante Form, die ich gerne und relativ früh realistisch nachgezeichnet oder nachgebaut habe. Kunstwerke aus Kartoffelpüree werde ich hier aus Gründen der Ernsthaftigkeit nicht beschreiben. Form und Beschaffenheit der nächsten Umgebung standen also schon lange im Mittelpunkt meines Interesses.


Es ist wichtig, Kinder möglichst früh auf die Zusammenhänge von Strukturen, Linien und Farben aufmerksam zu machen. Das Spielen soll sich nicht nur auf „das Sternchenklötzchen in das Sternchenlöchlein“ begrenzen, was sonst aber auch sinnvoll ist und viel Spaß macht. Die Natur selbst bietet der menschlichen Fantasie eine unbegrenzte Spielwiese. Es ist jedoch wichtig, die Welt richtig beobachten zu lernen, die Formen und Farben zu analysieren. Als Kind habe ich sehr oft die Konturen mit dem Finger oder einem Stift nachverfolgt, als hätte ich in der Luft gezeichnet. Auch bei dieser Übung analysiert das Gehirn die Umgebung. Wenn Sie also jemals eine Person sehen, die mit dem Finger vor sich hin wedelt, ist sie mit Sicherheit nicht bekloppt, sondern befindet sich gerade wahrscheinlich in einer wichtigen Lernphase.

Viele Jahre meines Lebens widmete ich dem Zeichnen, bei dem es auf alle möglichen Aspekte der Perspektive und Dreidimensionalität ankommt. Es ist wichtig, die Perspektive zu verstehen. Der optischen Auswirkung der Fluchtperspektive sind wir in unserer räumlichen Welt immer ausgesetzt. Und obwohl sie eigentlich selbstverständlich ist, kann ihre Komplexität verwirrend sein. Zugegeben, auch ich werde manchmal zum intensiveren Nachdenken gezwungen. Ich freue mich immer wieder, wenn ich jemanden auf eine perspektivische Reise mitnehmen kann. Mit der Entwicklung der Computerwelt, deren Vorteile ich seit Anfang der 90er nutze, kam auch die Computergrafik auf meinen Arbeitstisch bzw. Bildschirm. Ich habe mich kontinuierlich weitergebildet, um diese fantastische Welt besser zu verstehen, lernte verschiedene CAD-Systeme (Computer Aided Design) und 3D-Modelsoftware. Ich war lange als technischer Illustrator tätig. Hier ging es vor allem darum, verschiedene komplizierte Konstruktionen im Bereich der Fördertechnik möglichst ohne Text bildlich so darzustellen, dass diese vor Ort schnell und ohne Fehler aufgebaut werden können. Sehr interessante Aufgaben, wo es darauf ankommt, auch realistisch zeichnen zu können. Es ist eine spannende Mischung aus manuellem und digitalem Zeichnen.


Die digitale Kunst ist außergewöhnlich und fast grenzenlos. Der Umgang mit echten Farben, Pinsel, Wasser, Bleistift und Papier war und bleibt jedoch unübertroffen.

Aquarellmalerei ist für mich die interessanteste und gleichzeitig anspruchsvollste Maltechnik. Aquarellfarbe entwickelt auf dem Papier ihr eigenes, sehr dynamisches Leben. Sie überrascht und zwingt den Maler, spontan zu werden, egal wie gut er das Bild geplant hat. Ich lerne bei jedem Bild etwas dazu. Auf der anderen Seite liebe ich Pastellkreiden. Auch sie verhalten sich auf ihre Weise spontan und überraschend, obwohl sie ganz anders in der Beschaffenheit sind.

Neben dem Malen und Zeichnen bin ich auch gerne als Hobby-Fotograf unterwegs. Die Fotografie erweitert meine Weltbetrachtung. Ich nutze sie auch als Motivfänger für meine Bilder und Zeichnungen. Beim Fotografieren schulen wir unser Auge, einen ganz bestimmten Bildausschnitt auszuwählen und bekommen so ein Gefühl für die richtige Komposition.



Meine weiteren Leidenschaften: die Natur, interessante Menschen, Wandern, Brettspiele, gutes Essen, Musik der 70-er, Gitarre und Gesang - ich schreibe eigene Texte und Musik, Tonstudio.